/xmlTexte/ von R.E.Dick : Der Wanderer

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offenes Buch Der Wanderer

  • Er geht allein. Wer nimmt ihn auf, hat Platz für ihn?
    Er kommt in Frieden und geht oft und fast unbemerkt.
  • Manchmal denkt er, ob es Gott auch so geht.
    Es bleibt ein Glück, ein Zufall, wenn ihn jemand bemerkt,
    und wenn er selber Menschen anspricht,
    wird er ab oder weiter gewiesen - irgendwo andershin.
    Manchmal hat er Glück, doch in der Regel gibt es ein Bett
    und einen Platz, ein Essen und Getränke nur für Geld.
  • Ganz unverhofft wird er begrüsst , gefeiert und verehrt,
    man hört ihm zu, doch das ist selten,
    dass da jemand wirklich Zeit hat.
    Zufällig und beiläufig steckt ihm jemand etwas zu.
  • Gott ist wie er, er könnte -,
    wenn ihn denn jemand bemerkt,
    wenn er weiter und vorübergeht, er geht oft weiter,
    weil er nicht gebraucht wird.
    Da gibt es, jene die reden von ihm,
    kennen ihn nicht und seine Art, dass er weitergeht,
    reden viel und lassen ihn im Regen stehen oder in der Hitze.
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