/xmlTexte/ von R.E.Dick : Karneval eine Predigt zum Karneval-Sonntag

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HerzGesicht Karnevalspredigt von R.E.Dick 1998

7.So. im JK. C.,Lk 6,27-38

  • Wir hörten grad Ihr lieben Leut,
    in dieser frohen Botschaft heut,
    Herr Jesus selber hat gesagt:
    damit Ihr alle Euch vertragt,
    so liebet eure Feinde gar,
    wie es zuvor nicht üblich war.
  • Er ist ein Held, der wirklich liebt,
    weil Er für uns sein Leben gibt!
    So will auch ich es nun versuchen,
    ein Stück der Liebe, wie beim Kuchen,
    im Sinne Jesu zu bedenken,
    wie wir oft besser Liebe schenken.
  • Da gibt es all die schönen Sachen,
    die unseren Herzen Freude machen,
    da sind die schönen jungen Triebe,
    das junge Gemüse unsere Liebe,
    was gesund und wohlgenährt,
    wird so leicht geliebt, verehrt.
  • Doch so lassen wir uns raten,
    keinen Lohn hat zu erwarten,
    wer nur liebt, was ihm gefällt,
    all das Schöne in der Welt.
    Ach ich wünsch Ihr lieben Leut,
    möge Gott uns zeigen heut,
    wenn wir suchen zu verstehen,
    was wir sonst nur ungern sehen:
  • Lieben heißt, nicht nur genießen
    bis aus Gräbern, Blümlein sprießen,
    wisset doch Ihr lieben Leut,
    wer früh liebt, es spät bereut,
    denn was anfangs knackig-frisch,
    liegt's zu lange auf dem Tisch,
    Eis wird heiß, die Suppe kalt,
    ja so ist das Leben halt.
  • Auch die Menschen, die uns lieben,
    sind nicht alle jung geblieben,
    viele lieben Macht und Geld,
    denn das zählt in dieser Welt.
    Einen Menschen zu ertragen,
    Schläge, Spott, wer will das wagen,
    ob das Liebe sein kann,
    Jesus denkt sehr wohl daran.
  • Liebe Leut, wie ich Sie seh,
    Schläge tut gewiß sehr weh,
    doch ein Streit hört selten auf,
    schlagen zwei je extra drauf.
    Liebe heißt, den Frieden säen,
    zuhören und auch verstehn,
    kämpfen wir in Spiel und Sport,
    Liebe sei ein Friedenswort.
  • Wie wollt Ihr den Frieden säen,
    - wie soll Liebe denn geschehn,
    fängt der andere etwa an,
    Glück, wer darauf warten kann.
    Schlägt mich einer werd ich wild,
    wehre Dich, die Regel gilt,
    doch wie ich hier Jesus Frage,
    besser ist, wenn ich 's ertrage.
  • Nun da gibt es noch den Trick,
    mit dem liebevollen Blick,
    sagt dem, der da böse ist,
    was ihr Gutes von ihm wißt.
    Wenn wir ihn gut loben,
    hört er sicher auf zu toben.
  • Sei es hier oder Zuhaus,
    probieren wir es einfach aus,
    wenn man dem der spottet, klagt,
    irgendetwas Gutes sagt,
    ist der Mensch gewiß erstaunt,
    später dann auch froh gelaunt,
    sage Ihm: Ich hab dich lieb!
    lieb ihn auch und sei kein Dieb,
    wie beim Fussball auf das Tor
    halt Ihm nicht die Sünden vor.
  • Behandelt Menschen nicht wie Dreck,
    was man liebt, wirft man nicht weck,
    Liebe meint sich zu ertragen,
    treu auch in den schlechten Tagen,
    wer nur liebt, wie's ihm gefällt,
    ist unbeständig in der Welt,
    benutzt das Schöne kurze Zeit,
    denn dann ist es schon so weit,
    weil das Schöne bald vergeht,
    Liebe, die der Wind verweht,
    das was unbequem und hart
    wird gemieden, ausgespart,
    denn wir finden andere Sachen,
    die wir lieben, selber machen,
    Heute und in dieser Zeit
    gibt es jede Möglichkeit,
    wir brauchen niemanden ertragen,
    wir können "Nein!" und "Trennung!" sagen.
  • Doch Liebe ist schon für das Kind,
    wenn Menschen treu zusammen sind.
    Die Liebe kennt nicht nur das Glück,
    wer liebt der leidet auch ein Stück,
    wenn wir in Liebe Fehler sehn,
    versuchen wir sie zu verstehn,
    schlägt einer auch sehr kräftig drauf,
    die Liebe gibt ihn niemals auf.
  • So hat der Herr das Kreuz getragen,
    wenn wir Ihn nach den Gründen fragen,
    so lässt sich das wohl kaum verstehn,
    aus Liebe ließ er es geschehn,
    hat Eifersucht und Spott ertragen,
    so soll ein Christ sein Leben wagen,
    denn treu zu Gott und Kirche stehn,
    ist heute nicht sehr angesehn,
    gar manchem ist es zu beschwerlich,
    von Gott zu reden scheint gefährlich,
    aus Liebe, Kirche, Gott ertragen,
    besonders, was die Andern sagen:
    das ist nicht schön, macht keinen Spaß,
    es ist zu ruhig, kein Bier vom Fass.
  • Wer dennoch kommt, da bin ich ehrlich,
    es ist so manches mal beschwerlich,
    doch so können wir beweisen,
    dass wir Gott Lieben, Danken, Preisen,
    dass wir zu Jesus Christus stehn,
    weil wir auch in die Kirche gehn.
  • Für Ihre Liebe will ich sagen,
    Danke, wo Sie treu ertragen,
    was den Glauben so erschwert,
    Jesus, Gott, Sie sind es Wert.
  • Doch das Leben ist nicht leicht,
    wo auch unsere Kraft nicht reicht,
    möge Gott uns Hilfe schenken,
    alles noch zum Guten lenken,
    bitten wir in Jesu Namen,
    zum guten Schluss, da sag ich: Amen
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