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Achtung.bild Not 2009

  • "Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann ..." Lukas 16,20
    Fastenzeit: Mit der Not umgehen
    Es heißt Rezession, Wirtschaftskrise und auch bei uns sind Menschen davon betroffen.
    Wir sollen nicht wegsehen, und es bleiben eine Reihe von ungeklärten Fragen.
    Wahrscheinlich kennen auch sie, kennt ihr Menschen, die davon
    betroffen sind. Wahrscheinlich trifft es auch einige in unseren Gemeinden:
    Kurzarbeit, Verlust des Arbeitsplatzes, Insolvenzen, Pleiten,
    Rentenkürzungen, Hartz 4 und vieles mehr.
    Dahinter steckt auch eine Sorge um die Zukunft und Fragen der
    sozialen Sicherheit und Gerechtigkeit. Die Armut der Kinder
    ist in der Not der Eltern begründet, niedrige Löhne bedeuten auch
    im Alter eine viel zu geringe Rente. Der oder die Einzelne ist dabei
    nicht selber Schuld. Frauen sind, zum Beispiel als Alleinerziehende,
    besonders betroffen. Dabei hat ein Mensch dann bessere Aussichten,
    aus der Krise herauszufinden, wenn sich jemand für diesen Menschen einsetzt.
    Gerade jetzt in dieser Zeit der Krise und nicht nur in der Fastenzeit
    braucht es Initiativen, Projekte, Ideen sich mit den Betroffenen für qualitative Ausbildung, feste
    Arbeitsplätze und eine sichere Zukunft einzusetzen, aus der Sorge mit den jungen Menschen um Arbeit und
    Zukunft. Es geht dabei nicht nur um Geld, sondern vor allem um
    Achtung und Würde der Menschen. Es geht darum Menschen nicht allein zu lassen.
    Darum beten wir in unseren Gottesdiensten auch in den Anliegen dieser Not.
  • Und dazu ermahnt uns Jesaja in Kapitel 58:
    "Nein, das ist ein Fasten, wie ich es liebe:
    die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen,
    die Versklavten freizulassen, jedes Joch zu zerbrechen,
    an die Hungrigen dein Brot auszuteilen,
    die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen,
    wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden,
    und dich deinen Verwandten nicht zu entziehen.
    Dann wird dein Licht hervorbrechen, wie die Morgenröte..."
  • Auch Amokläufe sind ein Schrecken unserer Zeit. Gemeinsame Gottesdienste
    mit Gebeten für Betroffene und Opfer vermögen sehr gut unsere Solidarität
    in den Nöten und Sorgen der Menschen zum Ausdruck bringen.
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